26.06.2016

Grundsteinlegung für die Erweiterung des Jüdischen Museums

Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau und die Sanierungsarbeiten am Rothschild-Palais schreiten weiter voran


Grundsteinlegung am Jüdischen Museum, Versenken der Kupferkartusche

Grundsteinlegung am Jüdischen Museum, Verschließen des Bauteils

Grundsteinlegung Jüdisches Museum, Abschluss mit der Wasserwaage

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung wurde der Abschluss der Gründungsarbeiten für den Erweiterungsbau des Jüdischen Museums begangen und der Beginn der Rohbau-Phase eingeleitet. Neben einem Eingangsfoyer wird der Erweiterungsbau Räumlichkeiten für Wechselausstellungen und Veranstaltungen, die Bibliothek und das Archiv des Museums sowie ein Café und einen Shop beherbergen. Zum umfassenden Projekt der Sanierung und Erweiterung des Jüdischen Museums Frankfurt gehören auch die Erneuerung des Rothschild-Palais am Untermainkai und das kürzlich wiedereröffnete Museum Judengasse.

Durchgeführt wurde die Versenkung einer Kartusche mit  tagesaktuellen Zeitungen, den Bauplänen für die Sanierung und Erweiterung des Jüdischen Museums sowie einigen Artefakten des Museums in ein Fundament des Erweiterungsgebäudes von Oberbürgermeister Peter Feldmann, Kulturdezernenten Prof. Dr. Felix Semmelroth, der Direktorin des Jüdischen Museums Dr. Mirjam Wenzel sowie Volker Staab von Staab Architekten, Berlin. Unterstützung fanden sie durch die Geschäftsführin der MuseumsBausteine Frankfurt GmbH, Kulturamtsleiterin Carolina Romahn, Andreas von Schoeler als Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. und Prof. Dr. Salomon Korn als Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.